„Fruchtalarm“ startet im Universitätsklinikum Essen

„Fruchtalarm“ startete nun auch im Universitätsklinikum Essen. Es werden ab jetzt an33 Standorten wöchentlich Fruchtcocktails für und mit krebskranken Kindern und Jugendlichen gemixt.

„Als die Flaschen auf der Kindercocktailbar klimperten wurden Kinder und Eltern neugierig. „Kommt ihr auch zu uns? Wir sind hinten im letzten Zimmer“ war eine der Fragen, die uns auf dem Flur gestellt wurden. Wir durften in jedem Zimmer Fruchtcocktails mixen und wurden freudig empfangen“, berichtet Jennifer Friedrichs (Projektmanagerin Fruchtalarm gGmbH)

„Fruchtalarm“ ist ein Projekt für krebskranke Kinder und Jugendliche. Aus verschiedenen Säften und Nektaren, Sirupsorten und Eiswürfeln werden bunte und geschmacksintensive Fruchtcocktails kreiert. Die leckeren Drinks mixen die jungen Patientinnen und Patienten direkt am Krankenbett nach den eigenen Wünschen gemeinsam mit den ehrenamtlichen „Fruchties“. Es geht primär um den Spaß an der Sache, jedoch mit einem sehr wertvollen und therapeutischen Hintergrund: „Fruchtalarm“ fördert die Aktivität, Selbstbestimmung und Lebensfreude im meist fremdbestimmten Klinikalltag. Durch die Chemotherapie werden Geruchs- und Geschmackssinn beeinträchtigt und die Patienten und Patientinnen haben häufig keinen Appetit und trinken zu wenig. „Fruchtalarm“ motiviert die erkrankten Kinder und Jugendlichen zum Trinken.
Das Universitätsklinikum Essen ist der 33. Standort, an dem die „Fruchties“ von „Fruchtalarm“ aktiv sind. Jeden Mittwochnachmittag wird ab sofort für fruchtige Abwechslung gesorgt.

Nach einer „Corona-Pause“ freuen wir uns insbesondere das Projekt „Fruchtalarm“ an neuen Standorten, wie dem Universitätsklinikum Essen zu starten. Für die kleinen Heldinnen und Helden auf den Kinderkrebsstationen ist es toll, dass wir unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben auch persönlich für fruchtigen Spaß sorgen dürfen, erklärt Eliza Schilling (Geschäftsführerin der Fruchtalarm gGmbH).

Aus der nötigen Distanz erreicht das Projekt auch erkrankte Kinder und Jugendliche in Kliniken, die noch nicht wieder persönlich von „Fruchtalarm“ besucht werden dürfen. Mit besonderen Postkarten, Anti-Langeweile-Büchern, einem Cocktailkoffer und einem „Fruchtalarm“ YouTube Kanal wird weiterhin Verbindung zu den kleinen und großen Patienten und Patientinnen gehalten.

Zurück